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Auftaktveranstaltung des Netzwerkes Horn-Bad Meinberger Schulen am Mittwoch, 13.09.2006 in der Zeit von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr in der Teutoburger Wald SchulePräsentation zur Auftaktveranstaltung pdf Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen, zunächst ein herzliches Dankeschön an die Projekt- und Tanzgruppe UMUT von der Turmschule mit ihrem Beitrag, der uns hoffnungsvoll auf den Abend eingestimmt hat. Über die Gruppe werden wir anschließend noch etwas hören. Die Schulen in Horn-Bad Meinberg haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, die Grundschulen in Horn, in Bad Meinberg und in Belle, die Turmschule in Horn, die Hauptschule, Realschule sowie das Gymnasium Horn-Bad Meinberg und die Schule am Teutoburger Wald, der unser besonderer Dank gilt, weil wir heute bei ihr zu Gast sein dürfen. Ihr Schulleiter Herr Hille wird nach dem nächsten Beitrag die Moderation übernehmen und uns durch den frühen Abend führen. Acht Schulen haben sich auf den Weg gemacht, haben sich in einem so genannten lokalen Netzwerk zur Mitwirkung in der guten und gesunden Schule zusammen gefunden. Das fiel nicht vom Himmel. Das benötigte eine längere Vorlaufzeit und bei allen die Erwartung und Erkenntnis, dass sich die Zusammenarbeit lohnen könnte, für jede einzelne Schule, für alle gemeinsam. Wir hatten angefangen mit drei, mit vier Schulen, Projekte zur Öffnung der Schule durchgeführt, z.B. zum Märchen von der Silbermühle, mit einem Theaterstück, einem Hörspiel, Leseprojekten in einem Kindergarten, Zeitungsprojekten und Quiz-Shows. Kurz: Das praktische Tun hat verbunden und gemeinsame „Wellenlängen“ liegen wohl auch vor. Wir sind nun acht Schulen, deren Schüler, Eltern und Lehrer nicht nur über bildungspolitische Mangelerscheinungen lamentieren und wehleidig jammernd vom PISA-Turm erdrückt werden wollen. Wir möchten dazu einladen etwas zu tun, in kleinen Schritten Möglichkeiten und Konzepte erproben, die uns die Atmosphäre, die Unterrichtsqualität, das Zusammenleben an unseren Schulen in Horn-Bad Meinberg weiter entwickeln helfen. Wir helfen uns also auf dem Weg zu mehr Eigenverantwortlichkeit, indem wir uns Fragen stellen, Tipps geben, Meinungen austauschen und Lösungswege erörtern! Wir beanspruchen keine Patentrezepte! Wir wollen auch an uns selbst arbeiten. Welche Erfahrungen haben unsere Schulen mit Förderangeboten gemacht, auch im gesundheitlichen Bereich, mit Hausaufgabenbetreuung und Angeboten im Ganztag? Inwieweit übernehmen Schülerinnen und Schüler Verantwortung: Streitschlichtung; Nachhilfe; Sanitätsdienst, AG-Betreuung, Patenschaft? Auch Hof- und Ordnungsdienst! Was hat sich bewährt? Wie gestalten sich bewusste Medienerziehung und – Nutzung in Schule und Elternhaus? „LUST auf Lesen mit neuen Medien“ hieß übrigens unser erstes Projekt. In welcher Weise können, wollen, müssen Eltern in der Schule mitwirken, auch jene Mütter und Väter aus zugewanderten Familien? Bedarf es in diesem Bereich unter Umständen besonderer Angebote? Welche Chancen bieten Schulen mit einem internationalen Gesicht? Welche Effekte haben Maßnahmen der Suchtprävention tatsächlich, in welchem Alter greifen sie? Wie können Elternabende und Elternsprechtage ansprechend und gewinnbringend vorbereitet und durchgeführt werden? Wie lässt sich körperliche Bewegung sinnvoll in Unterricht und Schulleben integrieren? Nutzen wir in ausreichendem Maße die herrliche Naturlandschaft vor unseren Schultoren? Welches Raumangebot findet Sport vor? In welchem Maße spiegeln die Lern-Räume, die Höfe und Nischen unserer Schulen und spiegelt unser Umgang die Leitsätze unserer Erziehungsziele im Alltag wieder? Was macht unsere Kinder, Mädchen und Jungen, stark und selbstbewusst, tolerant - und belastbar, denn in Watte packen wollen wir sie nicht? Wie lassen sich weitere Unterrichtsprojekte initiieren, in denen Schüler mit und ohne Behinderungen zusammen geführt werden? Wie läuft es mit der Einhaltung von Regeln und Vereinbarungen im Schulalltag? Auf welche Weise können JUNG und ALT voneinander lernen? Wie oft kooperieren wir mit außerschulischen Partnern, mit Unternehmen, Jugendhilfe, Sport- und Kultureinrichtungen? Was passiert auf dem Schulweg? Sie merken: Wir wollen Mitwirkung, sind auf Impulse angewiesen, nicht nur im abgesteckten Terrain der Gremien. Wir möchten Eltern willkommen heißen, nicht erst dann bestellen, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, dass die Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen im Einzugsbereich unserer Schulen uns gleich viel wert sind, egal welche Schule sie gerade besuchen. Wir meinen, eine gute und gesunde Schule, eine demokratische Erziehung, der Umgang mit Konflikten, Rückschlägen und Niederlagen, kann gelernt und gelebt, vorgelebt werden. Die Auftaktveranstaltung will einen Anschub leisten, dass Eltern und Lehrer und Schüler sich auf einer Augenhöhe über ihre Verantwortung verständigen, streiten und einigen, eine gemeinsam akzeptierte Sprache lernen, sich in die Situation der „anderen Seite“ hineinversetzen wollen. Wir registrieren, dass unser Ansinnen Unterstützung findet. Das ist wichtig, denn: Es geht nur gut mit der Qualität von Bildung und Erziehung, wenn zur Eigenverantwortung eine gute Ausstattung mit diagnostisch geschultem Personal, mit vernünftigen Räumen, begleitenden Hilfsmaßnahmen und pädagogisch vertretbaren Lehrer-Schüler-Relationen hinzukommen und – wenn wir uns Zeit nehmen – mehr Zeit zugestanden bekommen - für individuelle Beratung und Förderung. Das gehört auch zur Übernahme von Verantwortung! Wir begrüßen als Gäste in unseren Reihen u.a. Frau Dr. Engert und Herrn Prof, Hurrelmann von der Universität Bielefeld, Für die Stadt Horn-Bad Meinberg, Herrn Gerke als Vertreter des Bürgermeisters und Herrn Jacobsmeier (Leiter des Amtes für Schule, Soziales und Sport) Herrn Wesemeyer, den Leiter der Schulabteilung der Bezirksregierung Detmold Frau Lackmann und Herrn Starke von der Schulaufsicht des Kreises Frau Tewes und Herrn Zahn vom Bildungsbüro der Bezirksregierung Herrn Schmitz, LRSD – gute und gesunde Schule Herrn Dr. Wichterich vom Landesinstitut für Schule /Qualitätsagentur in Soest. Landes-Koordinator des BLK-Programmes „Demokratie lernen & leben“ Die Lippische Landeszeitung und den Stadtanzeiger Die Buchhandlung Libris (Büchertisch zum Thema der Veranstaltung) Vertreterinnen und Vertreter des Projektrates zur Elternmitwirkung in der guten und gesunden Schule, insbesondere die Repräsentanten des Gemeindeunfallversicherungsverbandes (GUVV) Das wäre etwas, wenn wir in etwa zwei Jahren in Horn-Bad Meinberg z.B. eine aufeinander abgestimmte Projektwoche, ein Schulfest, Vorträge und Veranstaltungen zu den Aspekten einer guten und gesunden Schule durchführten.
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